
Über mich

Jessica Meier
Ich bin Jessica Meier, selbstständige Bildungsreferentin und Erlebnispädagogin in Schleswig-Holstein.
Ich arbeite seit mehreren Jahren mit Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen zu Antidiskriminierung, Demokratieförderung und interkultureller Bildung.
Mein Schwerpunkt liegt auf der Übersetzung von Haltung in konkrete Handlungssicherheit im pädagogischen Alltag.
Was meine Fortbildungen auszeichnet
- kurze, klare Inputs statt langer Vorträge
- Arbeit an realen Fallbeispielen aus Ihrer Einrichtung
- interaktive Methoden mit hohem Praxisbezug
- Raum für kollegiale Abstimmung und gemeinsame Orientierung
Meine Qualifikationen
Mich zeichnen insgesamt 12 Jahre Begleitung und Beratung von Gruppenprozessen aus und ein hohes Maß an interkultureller Expertise. Ich bringe fundierte Praxis aus 3 Jahren Projektleitung und 8 Jahren Erfahrung aus Seminar- und Eventmanagement mit.
Aus meinem Lebenslauf:
Selbstständig seit Ende 2023: Seitdem bis heute Zusammenarbeit mit ca. 30 Schulen in SH
Projektleiterin und Beraterin Im interkulturellen Bereich (2019-2022)
Koordinatorin (2018-2019)
Vorstandsarbeit, Eventmangement und Gruppenbegleitungen seit 2013
Master of Science Abschluss in Geographie (2019)
Bachelor of Arts Abschluss in Ethnologie
(2016)
Abschluss Erlebnispädagogik-Ausbildung (2024)
Zusätzliche Qualifikationen:
– Weiterbildung zum Systemischen Teamcaoch (2025)
_ Qualifikation zur Bildungsreferentin im BTE-Programm (2023)
– Qualifikation zur Teilhabe-Coachin (2020)
– Mehrere besuchte Schulungen im Bereich Interkulturelle Kompetenzen und Nachhaltigkeit, bevor ich selbst Schulungen in dem Bereich gegeben habe
Großes Interesse am Afrikanischen Kontinent: 12 Monate Freiwilligendienst in Botswana (2012 bis 2013) und 5 Monate M.Sc. Forschungsprojekt in Botswana (2018)
Erfahrungen aus meinem Lebensweg
Meine fachliche Expertise in den Bereichen Demokratieförderung, interkulturelles Lernen und Antidiskriminierung basiert auf einem interdisziplinären Studium der Ethnologie und Geographie sowie langjähriger praktischer Erfahrung in Bildungs- und Projektarbeit. Bereits während meines Studiums arbeitete ich zum einen als Vorstand eines Bildungsvereins und zum anderen mit Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung. Dabei sammelte ich fundierte Kenntnisse in der Begleitung, Beratung und Bildungsarbeit im Kontext gesellschaftlicher Vielfalt. In meiner Tätigkeit beim Deutschen Roten Kreuz sowie als Projektleitung beim Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. konzipierte und leitete ich Workshops, Fortbildungen und Beteiligungsformate mit dem Schwerpunkt auf Teilhabe, Partizipation und Empowerment.
Meine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit globalen Macht- und Ressourcenfragen sowie meine Praxiserfahrung in der entwicklungs- und migrationspolitischen Bildungsarbeit prägen meinen differenzierten Blick auf gesellschaftliche Zusammenhänge, Diskriminierungsstrukturen und demokratische Prozesse. Seit meiner Selbstständigkeit arbeite ich als Referentin für Schulen, Bildungsträger und pädagogische Fachkräfte in ganz Schleswig-Holstein und begleite Lern- und Entwicklungsprozesse zu Demokratie, Vielfalt und Rechtsextremismusprävention.
Ergänzende Qualifikationen in Erlebnispädagogik und systemischem Teamcoaching stärken meine Kompetenz, Gruppenprozesse professionell zu moderieren und nachhaltige Lernräume zu gestalten. Meine Arbeit verbindet fachliche Fundierung mit praxisnahen Methoden und zielt darauf ab, demokratische Haltung, Handlungssicherheit und Diversitätskompetenz im Bildungsalltag konkret zu stärken.
Mein Leitbild
Mein Leitbild ist „In bunter Vielfalt lernen“.
Das bedeutet für mich zum einen die Art und Weise WIE wir lernen: In meinem Bildungs-Ansatz
nutzen wir einen bunten aber sinnvollen Mix aus Methoden des Lernens, mit denen wir Theorie in Praxis übertragen können.
Durch dem gemeinsamen Erfassen von Zusammenhängen und dem Nutzen der Expertise aller Teilnehmer*innen können wir einen Raum der Wertschätzung schaffen, in dem alle gerne lernen wollen.
Der Zweite Aspekt von bunter Vielfalt bezieht sich darauf mit WEM und mit WELCHEM ZIEL wir lernen: Wir lernen von und miteinander und können so viel mehr über die Welt verstehen, wenn wir einander neugierig zuhören. Vor allem, wenn wir Menschen zuhören, die anders sind, als das was man selbst kennt. Das bringt uns manchmal aus unserer Komfortzone heraus: Wir können solche Momente als Chance nutzen, um einen Schritt zurückzugehen, zu reflektieren und eine andere Sichtweise/Verhalten/Religion/ Lebensbedingung als Bereicherung zu wertschätzen.
Die größten Zusammenhänge und Lebens- Lernerfolge habe ich von Menschen aus anderen Kulturen gewonnen. Dadurch, dass ich mit 19 Jahren das Glück hatte für 12 Monate in einer ländlichen Region im südlichen Afrika bei einer herzlichen lokalen Gastfamilie zu leben und mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, habe ich unglaublich viel über mich, die Welt und das diverse Zusammenleben von Menschen verstehen dürfen. Ich habe seitdem versucht, Menschen offen und neugierig zu begegnen und möchte gern die Erkenntnisse, die ich in meinem Ethnologiestudium gewonnen habe, aber auch in den vielen Begegnungen und Freundschaften der letzten 12 Jahre zu Menschen mit Migrationsgeschichte aus aller Welt bestmöglich teilen. Dabei geht es mir vor allem um eine Wertehaltung Menschen in ihrer Vielfalt zu sehen, zuzuhören und zu schätzen sowie eine kritische, aber herzliche, fehlertolerante Auseinandersetzung mit sich selbst:
Insbesondere in den interkulturellen Schulungen, sowie in den Schulungen zu Antidiskriminierung und Demokratie finden diese Inhalte viel Raum.
Hier geht es zu meinem Kontakt .
merh